Freitag, 18. Juni 2010 um 15 Uhr 30 im BR:
Kilimanjaro: (1) Eine Farm in Afrika
3-teilige Doku-Soap

Freitag, 18. Juni 2010 um 16 Uhr 55 auf ARTE:
Unterwegs im Süden Afrikas: (5) Namibia

Dokumentation D 2009, Regie: Eberhard Rühle

Südafrika ist Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Damit findet dieses Turnier zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die Filmemacher Wilma Pradetto und Eberhard Rühle haben sich im südlichen Afrika umgesehen und zeigen in ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe den Alltag der Menschen in den drei Nachbarländern Südafrika, Botsuana und Namibia. Die letzte Etappe der fünfteiligen Reise durch den Süden Afrikas führt durch Namibia sowohl in die Weiten der menschenleeren Kalahari- und Namib-Wüste als auch in die Hauptstadt Windhoek, Symbol für das moderne Namibia.

Im Norden der namibischen Kalahari liegt eines der letzten Rückzugsgebiete der San, der ältesten Volksgruppe Afrikas. Häuptling Kunta hat wie kaum ein anderer das traditionelle Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen der Kalahari bewahrt. Über den Etosha Nationalpark, eines der berühmtesten und ältesten Naturreservate Afrikas, führt die Route nach Süden ins Stammland der Herero. Während Abiud Katjiueu neben dem heiligen Feuer der Ahnen meditiert, melken seine Frau Lydia und ihre Tochter die Kühe. Das Leben der Hereros hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert.
Die Hauptstadt Windhoek steht für das moderne Namibia, in dem die verschiedenen Volksgruppen des Landes heute friedlich zusammenleben. Die 34-jährige Naita Hishaono wuchs als eines von 400 Flüchtlingskindern der Widerstandsbewegung SWAPO in der DDR auf. Als 14-Jährige ging sie zurück in ihre Heimat, in ein Land, das parallel zu Deutschland eine Wende erlebte: die Unabhängigkeit von Südafrika. Sie engagiert sich für die Demokratisierung Namibias.
Von Swakopmund am Südatlantik über das Namib-Rand-Naturreservat in der Namib-Wüste geht es in die südliche Kalahari. Anschließend führt die Reise in die malerische Hafenstadt Lüderitz. Die letzte Station bietet einen spektakulären Ausblick über den Fish River Canyon, den größten Canyon Afrikas, und belohnt für die Strapazen der langen Reise. Namibia und Südafrika haben hier einen gemeinsamen Friedenspark errichtet, um dieses einzigartige Naturerbe zu erhalten.

Freitag, 18. Juni 2010 um 17 Uhr 20 im MDR:
Großwildjagd im Krügerpark - Wie ein Peace-Park im Süden Afrikas entsteht

Dokumentation D 2003, Film von Jan Carpentier

Es wird laut im Krügerpark. Die Luft riecht nach Kerosin. Motorenlärm, Kettengerassel, knappe Befehle. Jagdszenen im Busch. Die Jagd mit dem Hubschrauber ist Teil des derzeit wohl ehrgeizigsten Tierschutzprojekts Afrikas: der Zusammenschluss von drei Schutzgebieten in Südafrika, Simbabwe und Mosambik zu einem Peace Park, einem grenzübergreifenden Naturreservat von der Größe der Niederlande. Tausende Elefanten, Giraffen, Antilopen und andere Tiere werden deshalb aus dem südafrikanischen Krüger-Nationalpark in den mosambikanischen Teil des "Great Limpopo Transfrontier Parks" umgesiedelt. Dort in "Coutada 16", einem ehemaligen Jagdgebiet der Portugiesen, haben Großwildjagd und Bürgerkrieg, später dann Wilderei und Naturkatastrophen beinahe jegliches Tierleben ersterben lassen. Auch im heutigen Krügerpark gab es vor rund 100 Jahren keine Nashörner, keine Büffel mehr, nur ein paar Löwen und schätzungsweise noch zehn Elefanten. Dank des Abschussverbots und ständiger tierärztlicher Betreuung beherbergt er wieder über 10.000 Graue Riesen. Und das sind weit mehr, als er verkraften kann, denn die große Population vernichtet auf der Suche nach Nahrung buchstäblich ihren eigenen Lebensraum.

Doch wenn überall Grenzen fallen, so fragte sich nach dem Ende des Kalten Krieges der Multimillionär und Vorsitzende des WWF Südafrika, Anton Rupert, warum sollen sich dann nicht auch durch Grenzen zerschnittene Ökosysteme wieder vereinigen lassen? Seine Stiftung, die Peace Park Foundation, brachte die Fantasie von Naturschützern und Tourismusveranstaltern gleichermaßen zum Blühen. Mehr als tausend Tiere wurden im Herbst 2002 in einer weltweit einmaligen Aktion vom Krüger-Nationalpark nach Mosambik umgesiedelt. Die Vision: Wenn es mit ihnen gelingt, dem leer geschossenen Busch in "Coutada 16" wieder Leben einzuhauchen, dann werden auch naturverbundene Touristen Geld in diese gebeutelte Region bringen, so wie schon seit Jahrzehnten in den Krügerpark. Die Menschen in Mosambik haben es dringend nötig, aber noch halten sich Hoffnung und Zweifel die Waage.

Freitag, 18. Juni 2010 um 19 Uhr 30 auf ARTE:
Zebras auf Wanderschaft

Dokumentation SP 2009, Regie: Fernando González Sitges

Noch bevor sich die Gnus in Ostafrika auf ihre jährliche Wanderung begeben, machen sich riesige Zebraherden auf den Weg. Auf ihrer Reise Richtung Norden durchqueren sie die Savannenlandschaft des Masai Mara-Nationalparks und überwinden den legendären Mara-Fluss. Unterwegs lauern überall Gefahren. Dabei stellen gefährliche Raubtiere eine weniger starke Bedrohung dar als die moderne Zivilisation, die auch in dieser Region Einzug hält.

Weniger bekannt als die spektakuläre Wanderung der Gnus in Ostafrika ist der Zug der Zebras. Er beginnt noch vor der großen Migration der anderen Huftiere zum Ende der Regenzeit und führt über 300 Kilometer Richtung Norden. Zu Hunderttausenden müssen die Tiere auf ihrem ohnehin beschwerlichen Weg den legendären Mara-Fluss überwinden und vielen anderen Gefahren trotzen.
Doch weit schlimmer noch als die Risiken der langen Wanderung sind die Bedrohungen, denen die Zebras durch die moderne Zivilisation ausgesetzt sind und die das empfindliche Gleichgewicht des Ökosystems in der Savannenlandschaft des Nationalparks Masai Mara mit seiner einzigartigen Vielfalt von Flora und Fauna unaufhaltsam einem Kollaps entgegentreiben.

Freitag, 18. Juni 2010 um 23 Uhr 55 im ZDF:
Michael Jackson - King of Pop

Spurensuche mit Markus Lanz in Kalifornien

 

FOTOS: DANKE!
Header:
Kinder in einem Dorf in Namibia, www.bildtankstelle.de
Unterwegs im Süden Afrikas
: ARTE/Looksfilm/NDR
Zebras auf Wanderschaft
: ARTE F
Großwildjagd im Krügerpark
: MDR

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